Buchrezension

Heute berichte ich euch über meine Erfahrungen mit der Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm. In dem Buch geht es um die Geschichte von Lena Brücker und Hermann Bremer. Beide lernen sich während des 2.Weltkrieges kennen. Bremer, ein Offizier der Marine, versteckt sich von da an bei Lena und sie führen eine Beziehung. Nach dem Krieg verschwindet Bremer und Lena entdeckt die Currywurst und eröffnet ihren eigenen Imbissstand.All dies ist in ein großes Erzählnetz verwoben und hat eine Rahmen- und eine Binnenerzählung. Bevor man das Buch kauft sollte man jedoch wissen, dass es recht komplex ist und daher nicht fürs zwischendurch lesen gedacht ist. Man muss sehr konzentriert sein während des lesens um die Zusammenhänge zu verstehen. Also als leichte Nachtlektüre ist dieses Buch wohl eher nicht geeignet. Doch ist dieses Buch dann noch jedem zu empfehlen? Das kann man nicht so allgemein sagen, denn das hängt vom Betrachter ab. Ich fand das Buch insgesamt recht schwach da es weder meinen Geschmack traf, noch mich in irgendeiner Weise gefesselt hat. Man könnte sagen, hat das Buch gerade keinen Höhe- bzw. Wendepunkt, entertaint es nicht. Für die Leute die jedoch solch verstrickten und komplizierten Bücher mögen, für de sollte das Buch definitiv geeignet sein.Alles in allem kann ich über das Buch nichts negatives berichten, jedoch auch nichts positives. Da solche Buchrezensionen immer sehr subjektiv sind kann ich nicht sagen das das Buch schlecht oder gut ist. Man sollte im vor raus wissen ob man solch verstrickte und komplizierte Bücher mag. Wenn ja ist das Buch mal einen Blick wert. Wer eher auf leichte Kost steht wird mit dem Buch nicht glücklich. Da ich jedoch eine Bewertung abgeben muss vergebe ich aus meiner persönlichen Sicht 1,5 von 5 Gummipunkten.

24.1.16 11:31, kommentieren

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Stellungnahme

Mit seinem Zitat nimmt Hartmut Steinecke klar Stellung zur Novelle von Uwe Timm. Er spielt besonders auf die wechselnden Erzählperspektiven und auf die episch intertextuelle Geschichtshandlung an. Er lobt die Novelle in den höchsten Tönen und findet es sehr gut, dass sie eine gewisse Initiative vom Leser erwartet. Er meint um die Novelle vollständig auszukosten muss man sehr gut aufpassen, die Novelle erwartet eine gewisse geistige Fähigkeit.Des weiteren meint er das alle intertextuellen Geschichtsteile perfekt miteinander verwoben sind um die Novelle noch epischer wirken zu lassen. Erst durch diese Kernaspekte ist das Stück von Uwe Timm eine epische Novelle.Mit seiner Aussage lobt Hartmut Steinecke auch den Autor der Novelle, Uwe Timm, da er seine geleistete Arbeit sehr schätzt. Dies macht sich daran bemerkbar, dass er es sehr löblich findet das alles so gut in einander verpackt ist um so ein höchst mögliches Leseerlebnis zu haben. Es ist für ihn eine umso größere Leistung wenn man es als Autor schafft ein derartig episches Werk zu schaffen. Es ist für einen Autor relativ schwierig mehrere Geschichten so geschickt miteinander zu verweben damit eine, am Ende für den Leser, gut lesbare Geschichte rauskommt.

1 Kommentar 15.12.15 16:09, kommentieren